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Maximilian Leinekugel hat das Potenzial, so manch scheinbare Gesetzmäßigkeit der Klassikszene umzustoßen“ (Süddeutsche Zeitung).

Mit gerade einmal 20 Jahren gründete der gebürtige Münchner Anfang 2016 die MUNICH CLASSICAL PLAYERS, ein Kammerorchester bestehend aus angehenden Profimusikern bayerischer Musikhochschulen. Seither hat er das Orchester in zahlreichen Konzerten in und um München dirigiert, wobei Auftritte in der Bayerischen Staatsoper, der Münchner Residenz sowie der Bayerischen Staatskanzlei zu den Höhepunkten zählen. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren u. a. seine Interpretationen von Mozarts Jupiter-Sinfonie sowie Brahms´ Ein deutsches Requiem, in denen „er sich erkennbar dagegen sträubt, sich einfach so mit dem Glanz beliebter Klassik-Hits zu schmücken, sondern sich lieber die Anerkennung aus dem Stück heraus erarbeitet. Er vermittelt dabei glaubwürdig den Eindruck eines Künstlers, dem jeder mit eigener Hand gestaltete und geglückte Satz eine Erfüllung ist. Die er mit seinen Musikerinnen und Musikern teilt“ (Süddeutsche Zeitung).

Trotz seines jungen Alters kann Maximilian Leinekugel bereits eine äußerst rege Tätigkeit als Dirigent vorweisen. Er dirigierte u. a. das Budapest Symphony Orchestra MÁV, das Athens Philharmonia Orchestra, das Bohuslav Martinu Philharmonie Zlín, die London Classical Soloists sowie die Kammerphilharmonie Graz. Von 2017 bis 2019 war er zudem musikalischer Leiter des Münchner Animato-Orchesters sowie des Collegium Muwicum an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ferner assistierte er Martin Wettges bei der Einstudierung von Brittens War Requiem sowie Moritz Eggert bei Einstudierung und Aufführungen seines Fußballoratoriums im Rahmen der Musikakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Maximilian Leinekugel setzt sich besonders dafür ein, junge Menschen für die klassische Musik zu begeistern. 2018 initiierte und leitete er in seiner Heimatgemeinde Vaterstetten ein Jugendorchesterprojekt, welches für überregionale Aufmerksamkeit sorgte und vom Bayerischen Fernsehen begleitet wurde. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde er mit dem Tassilo Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet.

Maximilian Leinekugel ist ein extrem vielseitiger und neugieriger Dirigent, dessen Repertoire von Werken Bachs bis hin zu Uraufführungen von zeitgenössischen Komponisten reicht. Einen besonderen Platz in seiner bisherigen Dirigiertätigkeit nehmen die Bühnenwerke Kurt Weills sowie die Orchesterkompositionen Paul Hindemiths ein. Auch dirigierte er die Erstaufführung zweier Flötenkonzerte von Anton Adam Bachschmid (1728–1797). Maximilian Leinekugel ist insofern eine Ausnahme unter der jungen Dirigentengeneration, als er neben seiner Ausbildung als Dirigent auch ein fünfjähriges Studium der Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einem Master abschloss und sich intensiv mit der Geschichte und Entwicklung der sinfonischen Musik auseinandersetzte.

Seinen ersten Dirigierunterricht erhielt Maximilian Leinekugel an der Münchner Musikhochschule. Seit September 2019 studiert er im Master Orchesterdirigieren am Royal Birmingham Conservatoire sowie an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Royal Birmingham Conservatoire Association sowie Alumnus der Bayerischen EliteAkademie.